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Die in diesem Band versammelten Beiträge widmen sich der kritischen Methode, mit welcher sich die frühen Christen die Kulturgüter der antiken Welt zunutze machten, also dem usus iustus oder griechisch: der Chrêsis. Dabei erweist die sowohl chronologische als auch thematische Vielfalt der Aufsätze die Grundsätzlichkeit und Komplexität der Methode selbst: Neben vorchristlichen Vorstufen im biblischen Danielbuch werden die Apologeten des zweiten/dritten Jahrhunderts ebenso behandelt wie die Kappadokier, Hieronymus, Augustinus und der frühchristliche Dichter Prudentius. Mit einer Untersuchung der Speisegebote in Spätantike und Frühmittelalter sowie einer kunstgeschichtlich-archäologischen Studie zu den Porträts spätantiker Bischöfe weitet sich der Blick auch auf außerliterarische Aspekte der spätantiken Kultur.