Der Leib, von dem das Buch handelt, ist weder Seele noch Krper, sondern das seit dem klassischen Griechenland Vergessene, das ohne Beistand von Sehen und Tasten sprbar ist: z.B. im Schreck, in Angst, Schmerz, Hunger, Durst, Ekel, Wollust, Entzcken, Frische, Mdigkeit, im affektiven Betroffensein von Gefhlen, in gesprter Bewegung, in der Richtung des Blickes. Dieses Vergessene wird mit neuen Begriffen, die Ausdehnung und Dynamik betreffen, ans Licht gezogen und mit Beispielen beleuchtet. Es wird seiner Bedeutung nach in den Aufbau der Person, in das Fhlen von Gefhlen, in Kunst, Geschichte, Raum, Zeit, Seele, Krper verfolgt. Eine Skizze der Thematisierungen des Leibes im Denken von Homer bis zur Gegenwart schlie t das Buch.